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Rebeka K.Bobanj

Rebeka K.Bobanj

Rebeka K.Bobanj

Rebeka K.Bobanj wurde 1981 in Subotica geboren. Stimmlage: dramatischer Koloratursopran.

Schulbildung

Im Alter von sechs Jahren erhielt Rebeka ihren ersten Klavierunterricht an der Musikschule in Szabadka, Serbien. Ihre Grundausbildung im Fach Klavier schloss sie im Alter von fünfzehn Jahren ab. Bereits mit sieben Jahren begann sie im Rahmen der Széchényi-István-Grundschule mit dem Singen bekannter Volkslieder.

An der Musikschule in Szabadka begann sie im Alter von fünfzehn Jahren – parallel zum Besuch der Medizinischen Mittelschule – ihre Ausbildung im Sologesang. Ihre Gesangslehrerin war Emília Baráth. Nach dem Abschluss der Mittelschule setzte sie ihr Studium des Sologesangs als Schülerin von Éva Heródek fort.

Im Jahr 2006 wurde sie an der Musikfakultät der Universität Szeged im Studiengang Gesangspädagogik aufgenommen, wo sie bei Prof. Dr. Mária Temesi studierte. Im Juni 2011 schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab. Im Fach Klavier erhielt sie bei allen Prüfungen besondere Anerkennungen.

Zu ihren Lehrern gehörten unter anderem: Dr. Mária Temesi, Adrienne Csengery, István Andrejcsik, Sándor Bárdi, Attila Toronykői, Tamás Pál, Szabolcs Sándor, Krisztina Laky, Katica Várnagyné, Pantea Ionel, Mária Illés Ujváriné, H. Piroska Delleyné und László Stachó.

Wettbewerbe, Meisterkurse

Im Alter von neun Jahren gewann Rebeka den ersten Preis beim Volksliedwettbewerb „Szólj Síp Szólj“. 1992 trat sie als jüngste Teilnehmerin im Rahmen des Radios Szabadka beim Tanzliedfestival auf der Sommerbühne von Palić auf. 1993 erhielt sie dort bei einem regionalen Volksliedwettbewerb den Sonderpreis der Jury.

1997 und 1998 gewann sie beim Jugend-Tanzliedwettbewerb der Vojvodina in Temerin jeweils den dritten Preis. 1999 wurde sie Erste im Fach Sologesang beim Landeswettbewerb der serbischen Musikschulen.

2007 und 2009 nahm sie an Meisterkursen von Prof. Krisztina Laky und Prof. Dr. Pantea Ionel teil und erzielte dabei ausgezeichnete Ergebnisse. Im Jahr 2007 nahm sie außerdem am Internationalen Gesangswettbewerb in Gyula teil. 2008 erhielt sie beim Internationalen Simándy-Gesangswettbewerb den dritten Preis.

2010 nahm sie am Opernwettbewerb „Ondina Otta“ in Slowenien teil, 2011 folgte die Teilnahme am Internationalen Opernwettbewerb „Francisco Viñas“ in Barcelona. Im April 2011 wurde sie beim Internationalen Simándy-Gesangswettbewerb mehrfach ausgezeichnet: mit einer Auftrittsmöglichkeit am Csokonai-Theater Debrecen, dem Sonderpreis der Stiftung „Szegedért“ und dem Sonderpreis von Dr. Mária Takács Gregorné.

2015 nahm sie an einem Meisterkurs mit Eva Randová und Giacomo Aragall im Theater Rüsselsheim (Deutschland) teil.

Auftritte, Rollen

Konzerte: Ab 2008 folgte nach dem beim Internationalen Simándy-Gesangswettbewerb erhaltenen dritten Preis eine Auftrittsserie, unter anderem im Keszthelyer Balaton-Theater, im Budapester Palast der Künste, im Szegeder Dom, bei den Weihnachtskonzerten des Vereins der Szegeder Opernfreunde und bei zahlreichen Budapester Veranstaltungen.

Im Februar und April 2010 gab sie Konzerte im Rathaus von Szabadka. Im März desselben Jahres trat sie im Glassaal des Palasts der Künste auf. In den Jahren 2010 und 2011 war sie bei zahlreichen Veranstaltungen zu hören, unter anderem an der Universität Szeged, am Nationaltheater Szeged, im Musikhaus Korzó sowie im Eötvös-Loránd-Kollegium.

Im Dezember 2010 trat sie erneut in Szabadka bei einem groß angelegten Neujahrsgalakonzert auf, im darauffolgenden Jahr beim Stadtfest „Tag der Stadt“. 2011 sang sie beim Erkel-Liszt-Jugendkonzert sowie im Bartók-Saal des Palasts der Künste. Im selben Jahr trat sie zudem im Opernhaus Darmstadt auf. Weitere Konzerte: 2013 in Darmstadt, 2014 und 2015 in der Hemsbacher Synagoge, 2015 im Theater Rüsselsheim sowie am 12.08.2016 bei einer festlichen Operngala im Kursaalgebäude (König-Ludwig-I.-Saal) in Bad Brückenau.

Opern: 2008 spielte Rebeka K.Bobanj auf dem Miskolcer Opernfestival die Rolle der Wolchowa in der Oper Sadko von Rimski-Korsakow. 2009 sang sie ebendort die Rolle der Celidora in Mozarts Die Gans von Kairo. Diese Partien sang sie auch auf dem Kolozsvárer Opernfestival, im Szegeder Kleinen Theater und bei der Sommerveranstaltungsreihe des Szegeder Rathauses.

In Budapest erhielt sie bei der Symphonischen Orchestervereinigung in drei Opern Hauptrollen: Puccinis La Bohème (Mimì), Mozarts Die Entführung aus dem Serail (Konstanze) und Der Barbier von Sevilla (Rosina). Mit der Rolle der Rosina trat sie 2010 in Budapest, Keszthely, Győr, Tapolca und zahlreichen weiteren ungarischen Städten in einer Serie von 20 Vorstellungen auf. Im März 2011 sang sie Rosina auch in Nagykanizsa.

2010 sang Rebeka K.Bobanj beim Eröffnungskonzert des Kolozsvárer Opernfestivals und übernahm die Rolle der Prinzessin in Ravels Das Kind und der Zauberspuk. Diese Partie interpretierte sie im selben Jahr auch beim Miskolcer Opernfestival. In Mozarts Die Zauberflöte trat sie 2011 zunächst in Budapest und anschließend im Juli im Kleinen Theater Szeged in der Rolle der Königin der Nacht auf.

2012 debütierte sie am Ungarischen Staatsopernhaus in Puccinis La Bohème unter der Leitung von Géza Török in der Rolle der Musetta. Im selben Jahr sang sie diese Rolle auch im Csokonai-Theater Debrecen unter der Leitung von Gergely Kesselyák.

Medien

2008 führte das Radio Szabadka ein einstündiges Interview mit ihr und spielte auch die Arien aus dem Internationalen Simándy-Gesangswettbewerb. Im März 2010 trat sie gemeinsam mit Mária Temesi in einer Sendung des Bezirksfernsehens Budapest IV. auf.

Im Juli 2010 sang sie live im ungarischen Fernsehen zwei große Arien: Magda aus Puccinis La Rondine und Rosina aus Rossinis Der Barbier von Sevilla. Im Januar 2011 gab sie dem Radiosender MR6 ein Interview.

Auszeichnungen

2006 erhielt sie ein Ministerstipendium. Für ihre hervorragenden Leistungen wurde ihr 2008 auf Empfehlung der Universität Szeged ein Stipendium der Republik verliehen.

Die József-Sófi-Stiftung der Universität Szeged verlieh ihr 2009 eine besondere Anerkennung des Kuratoriums, 2010 einen Sonderpreis und 2011 den Hauptpreis der Stiftung. 2012 erhielt sie in Belgien den Preis der Solti-Stiftung.