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Rebeka K.Bobanj

Kritiken

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Ungarische Staatsoper - Budapest 2012. Puccini: La Bohème/Musetta Giacomo Puccini

Bereits nach den ersten Takten wurde dem Publikum klar, dass mit Rebeka Bobanj eine wahre Künstlerin auf der Bühne stand, gesegnet mit einer wunderschönen Koloratursopranstimme, Leichtigkeit und sauberer Intonation bis in die höchsten Höhen der Königin der Nacht. Dank ihrer enormen Bühnenpräsenz und ihres dramatischen Gespürs wurde der Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Aus Giacomo Puccinis Werk interpretierte Rebeka Bobanj drei Arien. In La Bohème verkörperte sie die todkranke Mimì, in Turandot entführte Signore ascolta die Zuhörer nach China, und in Schwester Angelica zeigte Senza mamma den Schmerz einer jungen Frau über den Verlust ihres Kindes. Alle drei Arien meisterte Bobanj mit Bravour.

Aus Mozarts Zauberflöte sang Bobanj die Königin der Nacht. Mit È strano aus Verdis La Traviata wechselte sie von dramatischer Leidenschaft zu zarten Seelenregungen. Lieder von Franz Liszt und Amazing Grace unterstrichen außerdem die Breite ihres Repertoires und ihr außergewöhnliches Können.

In der koreanischen Pianistin Juhee Choi fand die Sängerin eine ideale Begleiterin für das abwechslungsreiche Programm. Ihr sanftes Spiel brachte Bobanjs stimmliche Leistung noch stärker zur Geltung. Das Publikum dankte den Künstlerinnen mit begeistertem Beifall und Bravorufen.

Dass es ein Erfolg war, ist sicher. Rebeka Bobanj hat eine wunderbare Stimme. Sie absolvierte die Universität mit ausgezeichneten Ergebnissen und bewies dies im Laufe eines Jahres mit zahlreichen Auftritten.

Die in Subotica geborene Opernsängerin Rebeka Bobanj war die erste Künstlerin aus dem SZTE Talent Point und der József-Sófi-Stiftung, die den Hauptpreis des Kuratoriums erhielt. Die junge Sängerin erfüllte die großen Erwartungen hervorragend.

Rebeka Bobanj, Absolventin der Gesangsausbildung an der Universität Szeged, debütierte als Musetta. Die hochbegabte junge Koloratursopranistin, die derzeit in Deutschland lebt, sang diese Rolle auch in zwei weiteren Vorstellungen als Partnerin von Ilona Tokody.

Ein Welttalent — so beschrieb ihre Lehrerin Mária Temesi Rebeka Bobanj.

Rebeka Bobanj debütierte am 6. Januar 2012 als Musetta an der Ungarischen Staatsoper. Das Publikum konnte das junge Talent der Universität Szeged auch am 11. und 14. Januar in Puccinis La Bohème erleben, gefolgt von acht weiteren Vorstellungen in Debrecen.

Musetta in Puccinis La Bohème: Rebeka, das Talent der Universität Szeged. Rebeka sang ausgezeichnet und ihr Debüt an der Ungarischen Staatsoper mit Ilona Tokody, Csaba Szegedi und András Palerdi war ein großer Erfolg.

Mit ihrer wunderschönen Stimme war Rebeka Bobanj die erste Studentin der Musikfakultät in der Geschichte der Sófi-Stiftung, die deren Stipendium erhielt.

Die aus Subotica stammende Schülerin von Mária Temesi gewann 2008 den dritten Preis beim Internationalen Simándy-Gesangswettbewerb. Danach sang sie immer mehr Hauptrollen, darunter Wolchowa in Rimski-Korsakows Sadko und Rosina in Rossinis Il barbiere di Siviglia.

Unter den ungarischen Sängerinnen ist Rebeka Bobanj, eine Sopranistin, als besonders talentiert hervorzuheben.

Die serbische, in Szeged studierende Rebeka Bobanj sang hervorragend und steht möglicherweise am Beginn einer großen Karriere. Auch sie erhielt den Sonderpreis.

Frau Bobanj ist eine dramatische Koloratursopranistin mit wunderbaren Möglichkeiten, einer warmen Stimme, großem Umfang, hervorragender Bühnenwirkung, Disziplin und künstlerischer Demut. Ihre außergewöhnliche Arbeitsbereitschaft und ihre Motivation belegen eine sehr gründliche berufliche Vorbereitung und versprechen eine bedeutende Karriere.

Eine witzige Inszenierung und eine herausragende Ensembleleistung machten das Stück mit Rebeka Bobanj als Prinzessin besonders überzeugend.

Bei der Buchvorstellung klirrten die Gläser, während wir Rebeka Bobanjs Koloratursopran genießen konnten.

Die Rolle der Wolchowa wurde abwechselnd von zwei Sängerinnen verkörpert. Rebeka Bobanj wirkte beim zweiten Auftritt überzeugender; ihr Wiegenlied war tief bewegend, mit sicheren Spitzentönen und echtem theatralischem Pathos.